Gesichtslähmungen / Facialisparese

Eine Facialisparese bzw. "Gesichtslähmung" ist eine Schwäche oder Lähmung der Gesichtsmuskulatur, die eine oder beide Gesichtshälften betreffen kann. Die Muskeln werden nur unzureichend bis gar nicht mit der notwendigen Information versorgt und können daher nicht wie gewohnt bewegt werden. Zusätzlich werden Veränderungen in der Empfindung beobachtet.
Die Bewegungen von Stirn, Augenlid, Nase, Wange und Lippen können beeinträchtigt sein. Dieses führt dazu, dass der Gesichtsausdruck nicht mehr gesteuert werden kann. Beim Essen und Trinken können ebenfalls Probleme auftreten, auch bedingt durch die verminderte Speichelproduktion und den veränderten Geschmackssinn. Eine erschwerte Aussprache, Veränderungen des Hörvermögens und eine verminderte Produktion von Tränenflüssigkeit zählen zu häufigen Beschwerden.

Je nach Störungsgrad wird in der Therapie an der Tonisierung, d.h. dem Spannungsaufbau der Gesichtsmuskeln gearbeitet. Dazu werden Übungen durchgeführt; die die betroffene Gesichtshälfte stimulieren, um die Sensibilität und eine verbesserte Muskulaturspannung wieder herzustellen. Außerdem unterstützt der Therapeut die Muskelaktivierung mit Übungen aus der Neuromuskulären Kontrolle (NMK) nach Brondo sowie der Propriozeptiven neuromuskuläre Fazilitation (PNF) nach Kabath, Knott & Voss.

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Bei diesen Methoden wird unter mehr oder weniger aktiver Mitarbeit des Betroffenen mithilfe verschiedener manueller Techniken der sich regenerierende Nerv gezielt angeregt, seine ursprüngliche Funktion zur Kontrolle der Gesichtsmuskelaktivität wiederaufzunehmen, während überschießende, nicht erwünschte Bewegungen gehemmt bzw. abgebaut werden.

Sprachtherapie

Petra Rehmann
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Logopädie

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